ETL Eigenkapitalprogramm

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Handelt es sich beim ETL Eigenkapitalprogramm um Mezzanine-Kapital?

Ja, die Finanzierungsmittel aus dem ETL Eigenkapitalprogramm sind Mezza­nine-Kapital.

Was ist Mezzanine-Kapital?

Der Begriff "Mezzanine" stammt aus der Architektur und beschreibt ein Geschoss zwischen zwei Hauptstockwerken ("Mezzanino"). Sinnbildlich über­tragen auf die Unternehmensfinanzierung kennzeichnet der Begriff Mezzanine-Kapital eine Finanzierungsform , die sowohl Eigen- als auch Fremd­kapitalmerkmale enthalten kann. Mezzanine ist selbst kein Finanzierungs­instrument, sondern ein Oberbegriff für eine Vielzahl von Finanzierungs­instrumenten.

Wo ist der Haken? Warum sind die Zinsen für Mezzanine-Kapital höher als bei einem Bankdarlehen oder Kontokorrentkredit?

Es gibt keinen Haken. Wie bei einem Autokauf unterscheiden sich die Finanzierungsmittel hinsichtlich ihrer Ausstattung, Sicherheit und Laufzeit. Mezzanine-Kapital hat in der vorliegenden Ausführung eigenkapitalähnlichen Charakter. Eigenmittel stehen dem Unternehmen langfristig zur Verfügung, sie werden ohne Stellung von Sicherheiten gewährt und werden im Falle einer Insolvenz nachrangig bedient.

In dem Beteiligungsvertrag ist von Genussrechten die Rede. Was sind Genussrechte?

Genussrechte gewähren für die Laufzeit der Kapitalüberlassung einen festen oder variablen Gewinnanteil. Der Inhaber von Genussrechten erhält mit der Kapitalüberlassung bestimmte Gläubigerrechte (z.B. Rückzahlungsansprüche, Beteiligung am Liquidationserlös) aber keine Gesellschafterrechte am Unternehmen. Mit den Genussrechten erhält der Inhaber einen Anspruch am Gewinn und/oder am Liquidationserlös.

Gibt es Branchen, die vom ETL Eigenkapitalprogramm ausgeschlossen sind?

Grundsätzlich nein. Die Beteiligungsgeberin ist jedoch darauf bedacht ein ausgewogenes Branchenportfolio innerhalb der einzelnen Beteiligungsbran­chen zu gestalten. Ist die Aufnahme eines Unternehmens, dass die sonstigen Kriterien erfüllt, aus dem Grund nicht möglich, weil bereits eine Überge­wichtung der Branche im Portfolio vorliegt, ist die bevorzugte Aufnahme in eine weitere Tranche/ein neues Portfolio möglich.

Ist es nach einer Ablehnung möglich einen erneuten Antrag zu stellen?

Grundsätzlich ja, jedoch sollten mindestens 12 Monate zwischen den Antrags­daten liegen und die zur Ablehnung geführten Defizite beseitigt sein.

Gibt es Verhandlungsspielraum bei der Konditionierung und Ausgestaltung des Eigenkapitalprogramms?

Nein. Der Genussrechtsvertrag sowie die Zins- und Gebührenkonditionen sind standardisiert und für alle potenziellen Beteiligungsunternehmen gleich. Nur so sind attraktive Konditionen sowie schlanke und effiziente Strukturen zu gewährleisten.

Wie kann ich mich über den Stand meines Antrags informieren?

Informationen, inwieweit Ihr Unternehmen für eine Beteiligung in Frage kommt und wie weit der Prozess fortgeschritten ist, können Ihnen Ihr ETL Steuerberater bzw. Ihr Firmenkundenbetreuer der Stadtsparkasse Düsseldorf und der Sparkasse Essen jederzeit geben. Darüber hinaus stehen Ihnen unsere Mitarbeiter telefonisch unter (0201) 2404 350 sowie per E-Mail an Bitte nutzen Sie unser Kontaktformular gerne zur Verfügung.

Warum hat die Eigenkapitalquote bei Banken, Sparkassen und sonstigen Kreditgebern eine so hohe Bedeutung?

Der Eigenkapitalquote, dem Verhältnis vom wirtschaftlichen Eigenkapital zur Bilanzsumme, kommt im Rahmen des Ratingprozesses bei Kreditgebern hohe Bedeutung zu. Eigenkapital steht dem Unternehmen langfristig zur Verfügung. Ein hohes Eigenkapital vermittelt den Kreditgebern Sicherheit.

Wann erhalte ich meinen Beteiligungsvertrag?

Sobald die Vorprüfung zu einem positiven Urteil gelangt ist, stellen wir Ihnen den Beteiligungsvertrag zur Verfügung.

Kontakt

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ETL Beteiligungsgesellschaft
mbH & Co. KG

Helbingstraße 104
45128 Essen
Tel: +49-201 24 04-350
Fax: +49-201 24 04-351
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Quelle: www.etl-eigenkapital.de/faq, Druckdatum: 19.05.2012
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